Yoga ist besser als Sport für die Psyche

von Urs am 9. Dezember 2010

Yoga scheint einen positiveren Einfluss auf die Stimmung und auf Angstzustände zu haben als körperliche Aktivität. Dies gemäss einer kürzlich veröffentlichten Studie.

Gamma-Amino-Buttersäure (GABA) ist eine Substanz, die im Hirn vorkommt. Bei Stimmungsschwankungen oder Angstzuständen ist diese Substanz vermindert. Medikamente, die GABA Aktivität im Hirn steigern, werden häufig gegen Depressionen oder Angstzuständen verschrieben.

Yoga erhöht die GABA Aktivität im Gehirn.

An der Boston University School of Medicine in Massachusetts wurden die GABA Spiegel bei verschiedenen Yoga Stellungen gemessen. Diese stiegen an. Gleichzeitig verbesserte sich auch die Stimmung und die Angst verminderte sich.

Verglichen wurde regelmässiges Yoga mit regelmässigem “Walking”. Die sportlich Aktiven gingen 3x pro Woche für 60 Minuten in einer festgelegten Intensität. Die Gruppe mit körperlicher Aktivität hatte sowohl weniger GABA Erhöhung als auch weniger Verbesserung des psychischen Zustandes.

Auch bei Krebspatienten ist die psychische Belastung sehr gross. Es gibt viele Hinweise darauf, dass in dieser belastenden Zeit korrekt gelehrte Zeiten mit Entspannung, Yoga, Beten, Mindfulness oder ähnliches eine grosse Hilfe sein kann.

Lesen Sie sonst mehr hier (Chris C. Streeter et al. Effects of Yoga Versus Walking on Mood, Anxiety, and Brain GABA Levels: A Randomized Controlled MRS Study. The Journal of Alternative and Complementary Medicine, 2010; 16 (11): 1145)

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