Patientenpfad – SATT

von Urs am 14. Februar 2011

Die Betreuung von onkologischen Patienten ist meist komplex. Dies bedeutet, dass Entscheidungssituationen schlecht strukturierbar sind. Gelöst wird dies in einem Patientenpfad mit häufigen und eingeplanten Diskussionsrunden.

SATT ist das Akronym für unseren Patientenpfad. Er beschreibt die einzelnen Schritte des Patientenflusses.

Es gibt 2 Besprechungstypen, die alternierend eingesetzt werden.

  • Diskussionsrunden zum Festlegen des Settings und
  • Diskussionsrunden zum Erstellen eines Therapiekonzeptes.

Meist sind auch dazwischen kürzere Besprechungen oder Vernetzungen nötig. Unsere Vernetzungsinstrumente sind hier beschrieben.

S – Setting festlegen

Zu Beginn eines jeweiligen Betreuungszyklus wird festgelegt:

  • Wer ist alles involviert
  • Wer übernimmt die Patientenführung und Koordination medizinisch und wer organisatorisch
  • Wer ist für was verantwortlich
  • Wer wird wie und wann informiert

A – Abklärungen

Diese werden gemäss den Vereinbarungen des Settings durchgeführt

T – Therapiekonzept/Tumorboard

Wenn alle nötigen Unterlagen vorliegen wird ein Therapiekonzept erstellt – wenn nötig interdisziplinär.

Dies wird wenn möglich in einem Tumorboard gemacht. Wir sind mit den Tumorboards von Chur und St. Gallen vernetzt.

T – Therapie

Diese wird gemäss den Vereinbarungen des Tumorboards und des Settings durchgeführt. Das Onkologienetz stellt dazu Ressourcen zur Verfügung. Zum im Tumorboard vereinbarten Zeitpunkt oder wenn sich neue Gesichtspunkte ergeben wird ein Zyklus wieder mit dem Festlegen des Settings gestartet.

Möchten Sie über neue Artikel informiert werden?
Geben Sie Ihre E-Mail Adresse an!

Schreibe einen Kommentar

Früherer Artikel:

Späterer Artikel: